Das Cartoonmuseum Basel, die Hochschule Luzern – Design & Kunst und die Christoph Merian Stiftung Basel veranstalteten am 25. Oktober 2019 in Basel das erste nationale Symposium zur neunten Kunst.
Das Symposium richtete sich an Förderinnen und Förderer, an Vermittlerinnen und Vermittler, an Zeichnerinnen und Zeichner, an Sammlerinnen und Sammler und an alle, die sich für die neunte Kunst interessieren und diese weiterentwickeln möchten.
Die neunte Kunst ist eine junge, lebendige Kunstform, die sich wandelt und entwickelt. Sie greift mit unterschiedlichsten Genres und Stilen – oft auf niederschwellige Weise – gesellschaftsrelevante Themen auf und thematisiert wichtige aktuelle Fragen. Das breite und wachsende Publikum verteilt sich auf alle Altersklassen und Schichten der Bevölkerung. Festivals und Schulen werden gegründet und zeigen das Potenzial dieser innovativen Kunstform.
Gleichzeitig und im Widerspruch zu dieser Situation ist das Fördern, Vermitteln von Comics und Sammeln von Comics in der Schweiz weder breit abgestützt organisiert, noch diskutiert und institutionalisiert. Eine nationale Diskussion mit allen Beteiligten über die unterschiedlichen Bereiche des Comics war fällig und musste geführt werden.